Schmeja Nachname

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Schmeja Von Nutzern eingereichter Nachname:

Der Name Schmeja

von Dr.phil.Hans Schmeja, Beiträge zur Namensforschung, Jahrgang 13, 1962Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg

Innerhalb der Namenforschung bereitet die Deutung der Familiennamen oft große Schwierigkeiten;nicht aber bei unserem Namen Schmeja, der sich einwandfrei etymologisieren lässt.

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OrtVorkommenHäufigkeitRang in der Region
Deutschland451:1,789,010101,917
Österreich171:500,90847,931
Australien91:2,999,522116,751
Tschechien61:1,772,245105,647
Vereinigte Staaten41:90,614,7331,198,479
England31:18,572,686338,250
Polen11:38,008,749231,653

Schmeja Bedeutung des Nachname

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Der Name Schmeja

von Dr.phil.Hans Schmeja, Beiträge zur Namensforschung, Jahrgang 13, 1962Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg

Innerhalb der Namenforschung bereitet die Deutung der Familiennamen oft große Schwierigkeiten;nicht aber bei unserem Namen Schmeja, der sich einwandfrei etymologisieren lässt.

Wie bei jedem Wort dessen etymologische Deutung wir geben wollen, müssen wir beimEigennamen von der ältesten belegten Form ausgehen, wie sie uns gewöhnlich in urkundlichen

Schreibungen entgegentritt. In unserem Fall kann ich mich auf den 'Ahnenpaß' meines Onkels1stützen, welcher Ausweis zu Beginn der Vierzigerjahre über behördliche Anordnung angelegtwurde.Die älteste Eintragung in diesem 'Ahnenpaß' nennt unter der Nummer 32 einen Franz Johannes

Śmieja2, Sohn des Johannes Śmieja und der Frau Katharina, der am 3.Oktober 1758 in Pleßgeboren und am selben Tag getauft wurde, was beim römisch-katholischen Pfarramt in Pleßbeurkundet ist. Interessant ist für uns der unter Nummer 16 angeführte Augustin Johannes Śmieja, geboren am 26.August 1784 in Pleß als Sohn des oben genannten Johannes Śmieja und AnnaUrdzon, der, wie das römisch-katholische Pfarramt in Pleß beurkundet, am 27.August 1784 getauftwurde, denn dieser selbe Augustin Johannes Śmieja taucht als Tuchmacher Johann Schmeja wiederauf: Am 6.November 1805 erfolgte in Biala bei Bielitz dessen Eheschließung mit Katharina, geborene Bistronin, wie das römisch-katholische Pfarramt Biala beurkundet (Reg.Nr. I/71)

Die Änderung der Schreibweise des Namens in Schmeja für Śmieja (welche Schreibweise sichdann bis heute erhalten hat) erfolgte also zwischen 1784 und 1805 und steht offensichtlich inZusammenhang mit der Übersiedlung des Namensträgers aus dem preußischen Pleß in dasösterreichische (galizische) Biala. Der Grund für diese eindeutschende Schreibweise des Namenswird dabei nicht so sehr in einer größeren deutschsprachigen Bevölkerung in der SprachinselBielitz-Biala zu suchen sein, da ja wohl auch Pleß eine überwiegend deutschsprachigeBevölkerung hatte, wofür das alteingesessene deutsche Geschlecht der Fürsten von Pleß zeugt;auch war die deutschsprachige Bevökerung von Bielitz-Biala mehr auf Bielitz beschränkt, das zuÖsterreich-Schlesien gehörte, während Biala, das galizisch war, wohl schon damals eine Polnischsprechende Mehrheit hatte; den Grund für die eindeutschende Schreibung Schmeja für Śmiejaglaube ich in Gepflogenheiten der österreichischen Verwaltung zu finden; die Anfügung desfemininen -in an Frauennamen (Katharina, geborene Bistronin) entspricht ebenfalls derösterreichischen Tradition und ist im preußischen Pleß nicht der Fall (Anna Urdzon).Österreichischen Gepflogenheiten entspricht auch die Namensform Johann für Johannes sowie -bei mehreren Vornamen - die Stellung des Rufnamens an erster Stelle (der Sohn des AugustinJohannes Śmieja in Pleß= Johann Schmeja in Biala heißt Johann Anton Schmeja, der Vater desAugustin Johannes Śmieja heißt Franz Johannes Śmieja; daß Johannes jeweils der Rufname ist, geht nicht nur daraus hervor, daß fünf Träger dieses Namens unmittelbar aufeinander folgen, sondern auch daraus, daß z.B. Augustin Johannes Śmieja als Sohn des Johannes Śmieja angeführtist, der aber laut Taufurkunde Franz Johannes heißt, und daß dieser Augustin Johannes Śmiejaselbst in der Trauungsurkunde wieder nur mit seinem zweiten Vornamen als Johannes Śmiejaverzeichnet ist). Daß bei mehreren Vornamen der Rufname an letzter Stelle steht, entspricht denpreußischen Gepflogenheiten.

- pgs

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